Tag 2: Die durch die Hölle schieben…

Morgens Start um 8:00 Uhr ab Nuvolau. Erwartungsgemäß waren nur einzelne Passagen bis zur Averau fahrbar, wobei Holger natürlich etwas mehr Anteile hat 😄
Die Strada delle vene ist für Mountainbiker ein Traum. Schön flowig, teilweise etwas technisch im oberen Teil, durch Wiesen und Wälder im unteren Teil. Leider unterbrochen durch einen leichten Sturz von Dirk und 2 Platten, einer bei Dirk und einer bei Holger.


http://pnr.ma/apjNHI

Ab Kilometer 12 ging es dann auf die Straße und weitere 8km bergab bis Caprile. Dort erst mal Kaffeepause und Vorräte auffüllen, bevor es in den Anstieg ging. 


Dieser führte uns recht bald in die spektakuläre Sottoguda-Schlucht (2€/Person). 


Hinter der Sottoguda, an der Gondel auf der Nordseite der Marmolada, begann der Aufstieg zum Fedaia Stausee. Da der Capanna Bill Sessellift noch eine Woche geschlossen war, mussten wir etwa 400 ungeplante Höhenmeter bis zum Pass strampeln. Und das in der prallen Mittagshitze. 


Oben angekommen füllten wir erst mal die Elektrolyt-Haushalte mit einem kühlen (alkoholfreien) Weizen, ehe es am Fedaia Stausee vorbei in die Abfahrt nach Canazei ging. Diese fuhren wir zunächst auf der Straße und später in einem schönen Flowtrail. 


In Canazei peilten wir mal wieder den Radladen an, der schon bei der Transalp 2008 unsere Rettung war. Diesmal konnte ich mein Tretlager anziehen, da es Spiel hatte und außerdem einen Schnellspanner für die Sattelstütze kaufen, den ich bei der technischen Passage vom Averau doch vermisst habe. Für Dirk gab es einen neuen Schlauch da der erste ja morgens aufgebraucht wurde.


Von Canazei aus ging es ins wundervolle Val Duron. Anfangs sehr steil ist die Mittelpassage über eine Hochalm sehr pittoresk, ehe es bis zum Passo Duron nochmal extrem steil wird.

Vom Passo Duron sind es nochmal 1,9 Kilometer bis zur Tierser Alpl, diese muss man sich allerdings hart erschieben. Ich habe ja Kollegen, die behaupten, man könne das alles fahren… wir jedenfalls nicht. 


Die Tierser Alpl ist recht neu und modern eingerichtet, der Speisesaal hat aber eher Jugendherbergsflair. Das Panorama ist auch hier grandios, die Preise ähnlich hoch wie bei der Nuvolau, die Portionen aber größer.


In Summe ein sehr anstrengender Tag, aber wir wurden mit vielen grandiosen Eindrücken belohnt.

2 Replies to “Tag 2: Die durch die Hölle schieben…”

  1. Wow, Kaiserwetter und diese Kulisse, Ihr seid zu beneiden 🤗👍. Hoffe nichts als blaue Flecken geblieben beim Absteiger, weiterhin alles Gute Euch💪👍👏. Tubeless hat seine Vorteile @Holger und Dirk 😉

  2. Jungs … das sind ja unglaubliche Bilder, weiter so, ich wünsch Euch weitere super Tage (minus Sturz und minus Platten)

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